Yves Heck | The Leftovers (34) | Dorothy Tree
Eigentlich heißt es in diesem Gebiet, dass alle friedlich miteinander leben. Doch dem ist nicht so. Menschen bekriegen sich gegenseitig - knallen alles und jeden ab. Der Grund dafür ist, dass beide Parteien einen anderen Glauben haben...
Datum: 23.07.2015 Kommentare: 0
 
Im Irak und in Syrien hat der Islamische Staat (IS) große Gebiete unter Kontrolle und versetzt die Bevölkerung mit unfassbarer Gewalt in Angst und Schrecken. Und auch der Westen ist durch Entführungen und die Hinrichtung von Journalisten vor laufenden Kameras vom Terror der Islamisten betroffen. Noch dazu droht eine Gefahr durch zurückkehrende Kämpfer nach Deutschland. Wer sind die religiösen Fanatiker, die sich selbst Islamischer Staat nennen und ein Kalifat ausgerufen haben, das sich bis nach Europa erstreckt? Wie kann man gegen die Gruppierung vorgehen und welche Auswirkungen hat das gewalttätige Image der Fundamentalisten auf das Leben von Muslimen hierzulande?
Datum: 26.01.2015 Kommentare: 1
 
Das Wort "Islam" ist ein arabisches Wort, das "Ergebenheit in den Willen Gottes" bedeutet. Dieses Wort kommt von derselben Wurzel wie das arabische Wort "Salam", das „Frieden" heißt. Als solches lehrt die Religion des Islam, dass man sich Gott ergeben und nach Seinem Göttlichen offenbarten Gesetz leben muss, um wahren Seelenfrieden und Sicherheit im Herzen zu erreichen.
Datum: 01.02.2013 Kommentare: 34
 
Der Iran auf dem Weg zur Bombe. Wer will die Mullahs noch stoppen? Vor zehn Jahren, als das iranische Atomprogramm in den Kinderschuhen steckte, hätte es noch eine Chance gegeben. Zu diesem Ergebnis kommt story-Autor Egmont R. Koch, der in seinem Film die völlig unbekannte Geschichte jenes iranischen Atomphysikers erzählt, der Teherans streng geheimes Nuklearprojekt in den achtziger Jahren startete - mit Hilfe deutscher Ingenieure und Firmen.
Datum: 05.03.2012 Kommentare: 18
 
Der Bau von Persepolis wurde im Jahr 520 vor Christus unter König Darius I. begonnen. Die Stadt wurde zur Metropole eines Weltreichs, das beispielgebend für seine Organisation und Verwaltung war und dessen Bewohner - auch in den eroberten Gebieten - auf Toleranz in Glaubensfragen zählen konnten und in gewisser Hinsicht sogar auf Rechtssicherheit.
Datum: 14.01.2012 Kommentare: 0
 
Kaviar - Der Schatz aus dem Iran! Die Fanggründe von Akbar Tshasak liegen in der iranischen Provinz Gilan bei Bandar Anzali, einer traditionellen Fischerstadt an der Südwestküste des Kaspischen Meeres. Dieser riesige Binnensee beherbergt 90 Prozent des weltweiten Störbestands. Akbar Tshasak fischt gemeinsam mit zwei Kollegen im Auftrag der staatlichen Fischereibehörde. Für jedes Kilogramm erbeuteten Kaviars erhalten sie umgerechnet ungefähr 300 Euro. Früher konnten die Störfischer sich und ihre Familien von ihrer Arbeit gut ernähren. Aber die Fische sterben zusehends aus. Vor zehn Jahren zogen die iranischen Fischer jährlich noch rund 120 Tonnen Kaviar an Land, heute sind es nicht einmal mehr zehn. Neben der Umweltverschmutzung bedroht vor allem die Störwilderei den Fischbestand. Obwohl die staatlichen Patrouillen zuweilen auf Schwarzfischer scharf schießen, ziehen viele Wilderer im Schutz der Dunkelheit hinaus auf das Meer, in der Hoffnung auf den großen Fang.
Datum: 01.12.2011 Kommentare: 7
 
Im Iran gibt es mehrere staatliche Sender. Doch trotz des offiziellen Verbots von Satellitenfernsehen empfangen immer mehr Haushalte im Ausland produzierte Sendungen, darunter auch persischsprachige Sendungen mit offener Regierungskritik und aufreizenden Musikvideos.
Datum: 29.03.2011 Kommentare: 2
 
Die Dokumentation wirft einen Blick auf die wirtschaftlichen Strukturen im Iran. Deutlich wird, dass die religiösen Führer auch die Vorherrschaft in der iranischen Wirtschaft innehaben. So kontrollieren sie über die Hälfte der Landwirtschaft des Landes. Der Beitrag entschleiert das unbekannte Gesicht der Geschäftemacher unter den Mullahs. Der Clan der Konservativen kontrolliert die Polizei, die Justiz, die Moscheen und das Parlament. Das religiöse Establishment hat sich großer Teile der Wirtschaft des Landes bemächtigt. Es stützt sich auf einflussreiche revolutionäre Stiftungen, die unter dem Deckmantel der Religion über 40 Prozent der iranischen Wirtschaft kontrollieren.
Datum: 18.04.2010 Kommentare: 0
 
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad gibt sich volksnah. Das kommt besonders bei der Landbevölkerung gut an. Zum Populismus Ahmadinedschads gehört auch die Einrichtung einer Präsidialstelle, von der angeblich jeder Iraner Hilfe bei der Lösung persönlicher Probleme erwarten kann. Er brauche sich dazu nur brieflich an den Präsidenten zu wenden. Bislang sind über zehn Millionen Briefe eingegangen, meist Bittgesuche um finanzielle oder materielle Hilfe. Will man den religiösen Eiferern glauben, die die Stelle verwalten, werden fast alle Briefe beantwortet und in den meisten Fällen die erbetene Hilfe erteilt.
Datum: 01.04.2010 Kommentare: 10
 
Satellitenfernsehen ist im Iran verboten, gleichzeitig aber die geheime Droge der Nation, die sich mittlerweile in alle Bereiche des iranischen Lebens eingeschlichen hat. Ueberall sieht man die verbotenen Satellitenschuesseln, auf Wohnungsdaechern, Fenstersimsen, sogar sandsturmgeschuetzt in den Zeltdoerfern der Wuestennomaden.
Datum: 13.10.2009 Kommentare: 0
 
In Washington führen Fachleute und Strategen aus Geheimdienst und Regierungskreisen bereits Planspiele durch, ob und wie es zu einem neuen Krieg kommen kann. Konkrete Szenarien werden durchgespielt, Drohungen ausgetauscht - das Säbelrasseln verstärkt sich. Auch im Iran sind Reaktionen spürbar: Dort hat eine Medienkampagne begonnen, die das Land auf einen möglichen Angriff der USA einstimmt.
Datum: 21.06.2009 Kommentare: 1
 
Die USA und der Iran haben sich in Positionen manövriert, die kaum noch einen Ausweg zulassen und geradewegs auf einen neuen Krieg am Golf zusteuern. Die Dokumentation zeigt die starren Haltungen der Hardliner auf beiden Seiten. Zu Wort kommt General Jafari, stellvertretender Leiter des Nationalen Sicherheitsrates im Iran. "Jedem, der uns angreift, wird es Leid tun", sagt er in seinem ersten Fernsehinterview.
Datum: 21.06.2009 Kommentare: 0